Ich packe meine Mobilitätstasche, und darin nehme ich mit…

•Dezember 8, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

schildis-009

Wenn man auf Reisen ist, kann das schonmal ein wenig Zeit in Anspruch nehmen, doch solange man zielstrebig ist und ein paar gute Accessoires zum Zeitvertreib dabei hat, vergeht sie ganz schnell. Nun folgt mein Beitrag zum Style Spion EeePC Gewinnspiel, ich nehme also mit:

- mein Handy

- ein gutes Buch

- meinen IRiver zum Musik hören

- natürlich Brieftasche und Schlüsselbund

- meistens meine Digicam, um immer für einen Schnappschuss bereit zu sein

- ein Taschenmesser

- etwas Süßes oder Kaugummis

- je nach Länge der Reise Getränke und weitere nahrhafte Dinge wie Früchte oder Brötchen

- und vielleicht bald ein Laptop oder der EeePc, falls er in einer glücklichen Fügung den Weg zu mir finden sollte ;-)

Elektrolution

•Dezember 3, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

Melt Pinguin

Vor einem Jahr, als ich dieses Blog begann, übernahm ich einfach den vorgegeben Titel, den ich ein wenig erweiterte, in der Vorahnung, dass ich weiterhin, falls ich über Musik schreiben sollte es auf alle Fälle dem Genre Rock oder Indie zuzuordnen wäre. Es gab Zeiten da habe ich Bands, die mir eigentlich gut gefielen nicht gehört, wenn sie elektronische Elemente in ihren Sound einzubauen schienen. Ein Jahr und ein Besuch des Melt Festivals haben einiges verändert, allein höre ich zwar immer noch vor allem Indie, aber wenn es ums Party machen geht, geht an Elektro kein Weg mehr vorbei.

Wenn man erstmal ein wenig in die Materie einsteigt fällt einem auf, dass es prinzipiell das gleich wäre eine Abneigung gegen Elektro zu hegen, wie eine gegen Rock. Was man genau unter dem Begriff Elektro versteht ist mir bis heute schleierhaft, Elektro-House, Rave, Fidget, Wonk, Baile Funk, alles wird hier oder da mal Elektro zugeordnet mal nicht. Die Bezeichnung ist letzendlich auch egal, wir betreiben hier ja keinen Genrepurismus sondern wollen uns an der Musik erfreuen.

Das Melt Festival war in vieler Hinsicht sehr prägend, da ich dort viele neue spannende Acts und DJs kennenlernte wie Crookers, Boys Noize, Booka Shade, Hot Chip oder Alter Ego, aber auch Altbekannte und Vergessene wie Goldie oder Mr. Oizo traf und wieder schätzen lernte. Was Mr. Oizo dort abgeliefert hat, war schon beeindruckend, aber das Boys Noize Set von 5 bis 7 Uhr inklusive Sonnenaufgang war mit Sicherheit das Highlight.

Viele gute Musikblogs haben mir danach geholfen meine Präferenzen für bratzige schnelle Beats auszudefinieren und einiges an schöner Musik zu entdecken. Wer noch auf der Suche ist, dem seien besonders zwei Blogs ans Herz gelegt:

Zum einen: You can call me Pelski aktuell ist vor allem der Late of the Pier Remix von Boys Noize sehr groß, aber auch umbedingt im Archiv nach Stereoheroes oder Detboi gucken, da wartet so einiges auf euch.

Zum anderen: Ohh Crapp! dort sind einige gute Remixes zu finden, z.B. von Hot Chip oder Mr. Oizo, man muss nur etwas suchen, Musik ist reichlich vorhanden, besonders die Mixtapes sind empfehlenswert.

Wie weit geht Vintage?

•Dezember 3, 2008 • Hinterlasse einen Kommentar

pretty old 501

Sicherlich haben wir alle unsere Lieblingsjeans, die nach etlichen Stunden des Tragens in guten wie in schlechten Zeiten sich immer weiter zersetzt. Einige Zeit geht dies noch gut, man kann diesen unaufhaltbaren Prozess schick als „Vintage“ tarnen und vielleicht sogar einiges an Anerkennung für den urbanen Stil einheimsen, doch irgendwann kommt der Moment, da auch dieses nicht mehr die offentsichtlichen Mängel der geliebten Hose zu kaschieren vermag.

So haften auch der abbgebildeten Hose einige schöne Erinnerungen an, ich erhielt sie einst als Geschenk meines großen Bruders vor einigen Jahren, diese zeitlos kleidsame Levis 501. Wir erlebten viele Sommer zusammen beim Fahren mit dem Skateboard (als dieses noch angesagt war), beim Herumsitzen im Park (welches auch den ein oder anderen Fleck hinterließ) oder in Gesellschaft junger hübscher Damen.

Doch mit ihrem steigendem Erfahrungsschatz sank die Faserstabilität immer weiter bis sich eines Tages ein Loch an einer unangenehmen Stelle auftat. Wieso ausgerechnet dort die Hose besonders beansprucht wurde ist mir nicht ganz klar und gehört vielleicht auch nicht hierher, jedenfalls fiel die Jeans in einem ungünstigem Moment auf und ruinierte so eine verheißungsvolle Verabredung, der ich insgeheim immer noch ein wenig hinterher trauere, anderthalb Jahre danach. Nunja wer mit meinem Vintage Style nicht zurecht kommt, kann mir auch fern bleiben sagte ich mir einfach.

Es sind nunmehr nach weiterer Beanspruchung nicht nur die sozialen Kontakte, auf die sich die Jeans negativ auswirkt. Im Winter ist eine solche Belüftung auch nicht gerade angenehm, trotz all der Hetze gegen Sitzheizungen kann ich dem Zerfall meines geliebten Bekleidungsstücks wenig Positives mehr abgewinnen.

Vintage geht also eine ordentlich Strecke, aber irgendwann muss das Leben auch in all seinen Sphären weitergehen, der Kreislauf einer Hose beginnt von Neuem. Denn für einen Patch oder eine Sicherheitsnadel ist man als Nicht-Punker (die Jungs und Mädels in allen Ehren) dann doch zu eitel.

So hoffe ich nun auf Ersatz aus den Händen des Weihnachtsmannes in Kooperation mit der Glücksfee, der sich in Form einer Jeans von mono concept manifestieren könnte, da der Style Spion dieses Jahr pünktlich zur Adventszeit wieder ein vorzügliches Weihnachtsspecial fährt (dazu schonmal vielen Dank an Kai für die Mühe solch wunderbare Gaben aufzutreiben und großmütig zu verschenken).

Einfach mal bedanken

•Dezember 6, 2007 • 2 Kommentare

Weihnachten

Inspiriert von dem wunderbarem StyleSpion Blog nutze ich die Gelegenheit mich bei jemandem zu bedanken, der mir in einer Zeit, in der Jugendliche von der dunklen Seite der Medien zu schrecklicher Musik verführt werden, den richtigen Weg gewiesen hat.

Die Rede ist von Kurt Griese, dem Besitzer eines kleinen Musikgeschäftes namens CD-Box in meiner kleinen Stadt. Nachdem ich jahrelang uninteressiert daran vorbei gelaufen war, wagte ich es doch eines Tages in diesen kleinen unscheinbaren Laden einzutreten und die Welt der „guten“ Musik tat sich mir auf. Viele meiner heutigen Lieblingsbands habe ich damals in diesem Plattenladen entdeckt sowie meine Liebe zum guten alten Vinyl. Es war eine schöne Zeit, die leider zu schnell vorbeiging, da der Plattenladen nur wenige Monate später auf Grund von zu wenig Umsatz schließen musste. Wenn ich heute mal die Freude habe in größeren Städten in Plattenläden rumzuwühlen muss ich immer an die gute alte CD-Box denken.

Danke an seinen netten Besitzer, der meinen Musikgeschmack doch stark geprägt hat und mir auf meinen Lebensweg ein wenig durch gute Musik geholfen hat.

Danke übrigens auch an Kai vom StyleSpion für seine tolle Aktion.

Blogger dieser Welt, hier komme ich

•Dezember 4, 2007 • Hinterlasse einen Kommentar

Erstmal ein herzliches Hallo auf meinem bescheidenen Blog. Auch wenn ich mir bisher noch nicht über mein Hauptthema im Klaren bin, wird es sich wohl um das Internet, Musik, Literatur und andere Dinge drehen, die mich im Allgemeinen beschäftigen. Auch auf die Gefahr hin, das ich in der breiten Menge untergehe, was ich zweifelsohne tun werde, hielt ich es für einen interessanten Schritt einen Blog zu starten. Ohne weiteres unnützes Rumgeschwafel – auf gehts!

 
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